Christian und Arnold auf der Dreiherrenspitze am 26. August 2001

Bilder aus Peru:

Flug

Lima

Huaraz



Pastoruri


Nevado Ishinca

Ishincatal

Unser Camp im Ishincatal

Urus


Cashapamap

Alpamayo

Blick zum Quitaraju (ganz rechts)

Highcamp

Ferrari-Route

Santa Cruz Tal

Auf dem Weg zum Huascaran

Huascaran


Arnold's und Christian's Online-Reise-Tagebuch
Peru 15. Mai bis 14. Juni 2002

Uhrzeit in Italien (GMT +01:00) 21:15 Uhr
Uhrzeit in Peru (GMT -06:00) 14:15 Uhr
  15.05.2002 - Start in München  
 

Start München um 8:00. Nach über 15 Stunden Flug, Ankunft in Lima am selben Tag um 17:45 Uhr. Von dort mit dem Taxi ungefähr 1,5 Stunden bis zu Frau Kayser, bei welcher wir übernachten. Die Fahrt vom Flughafen zu der Unterkunft durch das Verkehrschaos von Lima (8 Mio Einwohner) ist sehr turbulent und amüsant. Zur Zeit herrscht in Lima eine politisch sehr angespannte Lage, da alle mit dem neuen, gerade erst gewählten, Präsidenten unzufrieden sind. Frau Kayser meint, dass der neue Präsident sein Amt nicht lange halten kann und es zu einem Putsch kommen wird.
 
 
 
  16.05.2002 - Der erste Tag in Peru  
 

8:00 Uhr ausgiebiges Frühstück bei und mit Frau Kayser. Um 10:45 Uhr Abfahrt des Busses nach Huaraz, für welchen Frau Kayser uns freundlicherweise die Tickets reserviert hat. Zuerst durch die Wüste der Küste entlang, dann auf einer Bergstraße zu einem über 4000 Meter hohen Pass, von dort weiter nach Huaraz, wo wir um 18:30 Uhr ankommen. In Huaraz (3000 m) werden wir bereits erwartet und zu unserer vorläufigen Unterkunft gebracht. Nach einem Begrüßungstee (Coca) und Einholen einiger Informationen tauchen wir ein in das ungewohnte Nachtleben einer peruanischen Kleinstadt.
 
 
 
  17.05.2002 - Huaraz  
 

Den ersten Tag in Huaraz verbrachten wir damit, uns die Stadt anzuschauen, und erste Kontakte mit den Menschen aufzunehmen und uns über unsere Routen zu informieren. Das Mittagessen war köstlich und kostete uns mitsamt Getränken nur 3 Soles (ca. einen dreiviertel Euro).
 
 
 
  18.05.2002 - Nevado Pastoruri  
 

Um 06:30 gings los. Mit dem Bus fuhren wir ein Stück Richtung Lima, dann bogen wir links ab. Nach etwa 1,5 stündiger Fahrt (30 km) über eine sehr holprige Schotterpiste kamen wir zum Ausgangspunkt unserer Tour auf ca. 5000 Meter. Dort ging es dann eine halbe Stunde bergauf zu einem Gletscherbruch, wo wir dann einige Stunden eisklettern konnten. Die ungewohnte Höhe machte uns ganz schön zu schaffen. Am Nachmittag wollten wir dann noch den 5.479 Meter hohen Nevado Tuco besteigen, dies Unterfangen mussten wir jedoch aufgrund mangelnder Akklimatisierung kurz unter dem Gipfel abbrechen. Um 20:00 waren wir zurück in Huaraz, wo wir dann auch gleich schlafen gingen.
 
 
 
  19.05.2002 - Huaraz - Vorbereitung  
 

Wir haben uns entschlossen einen 4 tägigen Akklimatisierungstreck zu unternehmen. Dafür wählten wir das Ishinca Tal und haben uns vorgenommen dort den 5.495 Meter hohen Urus und die 5.530 Meter hohe Ishinca zu besteigen. Gleich am Morgen gingen wir auf den Markt, um frisches Obst einzukaufen. Nachdem wir dann auch noch Benzin für den Kocher und sonstigen Kleinkram besorgt hatten, begannen wir unsere Rucksäcke zu packen, und unsere Route zu planen.
 
 
 
  20.05.2002 - Ishinca Tal  
 

Gleich am Morgen machen wir noch einen Abstecher in die Stadt, um Wasser zu kaufen. Dann geht es los. Wir fahren mit dem Taxi nach Huillac (30 Minuten von Huaraz), dem Ausgangspunkt unserer Tour auf 3.800 Meter. Nachdem wir uns beim Büro des Nationalparks Huascaran in Huillac registriert haben, schultern wir unsere sehr schweren Rucksäche und marschieren los. Die imposante Umgebung lässt und die Strapazen leichter ertragen. Vorbei an Feldern, Menschen, Tieren und unvorstellbar vielen verschiedenen Blumen erreichen wir erschöpft und den Kopf voller beeindruckender Impressionen das Basislager auf 4.350 Meter. Nachdem wir das Zelt aufgestellt haben, beginnen wir unser Abendessen vorzubereiten, und Tee zu kochen. Die Spaghetti mit den frischen Tomaten und Zwiebeln schmecken vorzüglich. Es ist jedoch sehr schwierig, auf über 4.000 Metern Spaghetti zu kochen, da der Siedepunkt von Wasser deutlich unter 100 Grad ist, und die Spagehtti so mehr aufgeweicht als gesotten wurden. Nach einigen Tassen Cocatee kuschelten wir uns in unsere Schlafsäcke und wollten schlafen. Doch ein verrückter Hund und einige Stiere, welche um Essensreste im Zeltlager kämpften, ließen uns lange Zeit nicht zur Ruhe kommen.
 
 
 
  21.05.2002 - Urus (5.495 Meter)  
 

Um 7:00 stehen wir auf. Die Nacht war doch nicht so erholsam wie angenommen. Zu den Hunden und Stieren kam dann noch der Regen. Der warme Tee, Müsli und Bananen am Morgen machen uns wieder munter. Gegen 8:30 Uhr starten wir. Der Weg führt uns über eine Steile Moräne, über Felsen und zuletzt über einen Gletscher. Der Aufstieg zum Gipfel ist sehr anstrengend, und kommt uns vor, dass wir nur sehr langsam weiter kommen. Nebelschwaden versperren uns die Sicht ins Tal und zum Gipfel. Immer wieder rasten wir um etwas zu trinken, da zu viel Flüssigkeitsverlust in diesen Höhen sehr gefährlich werden kann. Gegen 12:00 Uhr erreichen wir überglücklich, und mit letzten Kräften den Gipfel des 5.495 Meter hohen Urus (1.150 Meter Höhenunterschied). Die Sicht ist schlecht, der Ausblick trotzdem wunderschön. Der Abstieg fällt leichter, und so erreichen wir gegen halb 3 Uhr wieder das Basislager. Den Nachmittag verbringen wir damit Tee und Abendessen zu kochen. Früh geht es dann ins Bett.
 
 
 
  22.05.2002 - Ishinca (5.530 Meter)  
 

Diese Nacht war etwas besser bzw. leiser. Es regnete auch in dieser Nacht. Die Berge sind bis tief ins Tal mit Neuschnee angezuckert. Nach dem Frühstück verlassen wir gegen 9:00 Uhr das Basislager, und erreichen nach ca. 2 Stunden den Gletscher. Immer wieder bleiben wir stehen um Bilder von Blumen zu machen. Nach einem abenteuerlichen Aufstieg vorbei an riesigen Gletscherbrüchen erreichen wir dann gegen 13:00 Uhr den Gipfel der 5.530 Meter hohen Ishinca. Wieder ist das Wetter schlecht, doch ab und zu gewährt uns der dichte Nebel kurze, doch sehr intensive Ausblicke, zu dem 6.162 Meter hohem Nachbargipfel Ranrapalca. Während des Abstiegs verbessert sich das Wetter zunehmend, und so erreichten wir bei strahlend blauem Himmel gegen 17:30 Uhr wieder unser Basiscamp. Nun können wir zum ersten Mal das gesamte Bergmassiv überblicken. Besonders sticht uns der 6.034 Meter hohe Tocllaraju mit seinen impossanten, riesigen Eismassiven ins Auge. Einfach wunderschön hier.
 
 
 
  23.05.2002 - Rückkehr nach Huaraz  
 

Gegen 9:00 Uhr treten wir den Rückweg an. Über den selben Weg ziehen wir langsam nach Huillac. Wieder ist das Wetter nicht besonders gut. Der Fotoapparat kommt einfach nicht zur Ruhe, da das Panorama fasziniert, und die Vielfalt der Pflanzen kein Ende nehmen will. Gegen 14:00 Uhr erreichen wir Huillac. Von dort werden wir von einem Taxi abgeholt, welches uns nach Huaraz bringt. Auch dort ist das Wetter schlecht, es regnet. In der Pension angekommen, versuchen wir alle unsere nassen Sachen auszubreiten, damit sie trocken können. Der Begrüßungstee in der Pension tut gut. Wir sind froh und traurig zugleich wieder in Huaraz zu sein.
 
 
 
  24.05.2002 - Ruhetag in Huaraz  
 

Wir verbrachten den Tag damit, uns auszuruhen und durch die Stadt zu schlendern. Am Abend genehmigten wir uns eine peruanische Pizza. Die war sehr gut, jedoch war soviel Käse darauf, dass wir nicht imstande waren die ganze Pizza zu essen, da wir auch noch vom Mittagessen den Bauch voll hatten.
 
 
 
  25.05.2002 - Vorbereitung Alpamayo  
 

Die Vorbereitungen für die Besteigung des Alpamayo laufen auf Hochtouren. Einkäufe auf dem Markt und in diversen Geschäften beschäftigen uns den ganzen Tag lang. Zusammenpacken, Gewicht sparen, nur das mitnehmen was wir auch wirklich brauchen. Taxi nach Cashapampa (Ausgangspunkt der Tour) organisieren. Gegen 12:00 Uhr abends fallen wir müde ins Bett.
 
 
 
  26.05.2002 - Santa Cruz Tal  
 

Um 6:00 Uhr werden wir vom Taxi abgeholt. Gegen 9:00 Uhr erreichen wir Cashapampa, wo das Santa Cruz Tal beginnt. Nachdem wir uns 2 Esel und einen Eseltreiber (auf spanisch Ariere) besorgt haben, starten wir los. Cashapampa befindet sich direkt am Eingang des beeindruckenden Santa Cruz Tales, welches von sehr vielen Trekkingtouristen und Bergsteigern aus aller Welt besucht wird. Nach etwa 7 Stunden überwältigender Eindrücke der Landschaft, Pflanzen- und Tierwelt schlagen wir unser erstes Camp neben der Laguna Jatuncocha auf. Aquilles, unser Ariere, ist ein passionierter Fischer, und so gibt es am Abend köstliche, auf offenem Feuer gebratene, Forellen mit Mais.
 
 
 
  27.05.2002 - Basiscamp Alpamayo  
 

Gegen 8:00 Uhr geht es weiter taleinwärts. Nach etwa 3 Stunden biegen wir links in das Arhuaycocha Tal ein. Nach weiteren 3 Stunden erreichen wir das Basis Camp des Alpamayo auf 4.200 Metern. Nachdem wir Aquilles mit seinen Eseln verabschiedet haben, brechen wir auf zum Morena Camp, welches sich wenige Meter unterhalb des Gletschers, auf 4.800 Meter, befindet. Diesmal sind unsere Rucksäcke noch um einiges schwerer, da wir unsere gesamte Kletterausrüstung mitnehmen müssen. Erschöpft erreichen wir nach etwa 3 Stunden das ungemütliche Morena Camp (nur Steine und Schotter), wo wir unser Zelt aufschlagen, und das Abendessen vorbereiten. Bei schlechtem Wetter und tiefen Temperaturen kriechen wir müde in unsere Schlafsäcke.
 
 
 
  28.05.2002 - Highcamp Alpamayo  
 

In der Nacht hat es geregnet. Als wir am Morgen gegen 6:00 Uhr aufstehen ist es bitterkalt. Alles ist feucht oder gar nass. Wir warten bis die Sonne aufgeht, damit wir unsere Sachen, besonders Zelt und Schlafsäcke, trocknen können. Dann packen wir wieder alles zusammen und machen uns auf den Weg zum Highcamp, welches sich auf 5.400 Metern befindet. Mit schweren Rucksäcken stapfen wir über den steilen Gletscher. Die Luft wird immer dünner, und das Atmen fällt schwer. Wir kommen nur langsam weiter, und müssen immer wieder stehen bleiben um zu rasten. Man erholt sich zwar wieder schnell, nach wenigen Schritten ist man jedoch wieder fix und fertig. Nach endlosen 4 Stunden erreichen wir erschöpft das Highcamp. Wir beginnen einen Platz für das Zelt auszuschöpfen, und stellen es auf. In sochen Höhen soll man sehr viel trinken, jedoch ist es sehr mühsam und es dauert eine halbe Ewigkeit mit dem Benzinkocher Schnee zu schmelzen und Tee zu kochen. Um 18:00 Uhr wird es finster. Es beginnt zu schneien. Nach dem Abendessen gehen wir früh schlafen. Hoffentlich ist das Wetter morgen gut.
 
 
 
  29.05.2002 - Alpamayo (5.947 Meter)  
 

Um 4:00 Uhr stehen wir auf. Das Wetter ist spitze. Es war eine sehr kalte nacht (-10 Grad). Wir wärmen uns an einer Tasse heißen Tee. Um 6:00 Uhr brechen wir auf. Wir müssen etwa 100 Meter absteigen, und erreichen nach ca. 1 Stunde den Einstieg zu der Ferrariroute, über welche wir den Alpamayo besteigen möchten. Dort seilen wir uns an und bereiten alles vor. Die Ferrariroute ist eine 300 Meter hohe Schnee- und Eisrinne mit einer Steigung von ca. 55 Grad, unter dem Gipfel bis zu 90 Grad. Nach einem Schluck Tee starten wir in die erste Seillänge, ohne zu wissen was auf uns zukommt. Nach 6 reibungslosen Seillängen von jeweils 50 - 55 Metern stehen wir ca. 10 Meter unter dem Gipfel. Die letzten Meter bestehen aus senkrechtem, weichem Schnee, welcher den Gipfelgrad bildet. Nachdem wir diesen schwierigsten Teil der Tour überwunden haben, stehen wir zufrieden auf dem Gipfel. Berg Heil! Das Wetter hat sich während des Aufstiegs ständig verschlechtert, jedoch kann der leichte Nebel unsere Freude nicht trüben. Nach kurzem Aufenthalt auf dem Gipfel machen uns an den Abstieg. Gegen 15:00 Uhr erreichen wir wieder unser Zelt, wo wir uns ausruhen und stärken. Die Erschöpfung sitzt tief in den Knochen, und in dieser Höhe erholt man sich nicht mehr richtig von den Strapazen. Das Wetter spielt verrückt. Mal ist es unerträglich heiß, kurz darauf ist es wieder bitterkalt. Wieder beginnt es zu schneien und der Nebel hüllt uns ein. Das wird wieder eine kalte Nacht werden.
 
 
 
  30.05.2002 - Abstieg ins Basiscamp  
 

Nach erneuter kalter Nacht und leichtem Schneefall verlassen wir das Highcamp und beginnen den Abstieg ins Basiscamp, wo wir am Abend auf Aquille treffen sollten. Der Abstieg von über 1.200 Metern über den steilen Gletscher und Moräne fällt, aufgrund der Anstrengungen der letzten Tage, nicht leicht. Gegen 14:00 Uhr erreichen wir das Basiscamp. Es tut gut, nach 3 Tagen Schnee und Eis wieder auf einer Wiese zu stehen. Am Abend erreicht uns Aquille mit seinen Eseln. Am gemütlichen Lagerfeuer lassen wir den Abend ausklingen.
 
 
 
  31.05.2002 - Rückkehr nach Huaraz  
 

In der Nacht hat es wieder geregnet. Um 7:00 Uhr brechen wir auf. Nach etwa 8 Stunden erreichen wir wieder Cashapampa. Von dort geht es mit dem Bus nach Caraz und dann weiter nach Huaraz. Gegen 18:00 Uhr erreichen wir fix und fertig unser Hotel. Nun kann uns nur noch ein gutes Abendessen helfen. Bei einer großen Portion Hühnchen und Kartoffeln beginnen wir uns langsam wieder zu erholen. Es tut gut wieder in der Stadt zu sein.
 
 
 
  01.06.2002 - Ruhetag in Huaraz  
 

Den ganzen Tag verbrachten wir damit unsere Sachen zu trocknen, zu waschen, viel und gut zu essen und zu schlafen.
 
 
 
  02.06.2002 - Noch ein Ruhetag  
 

Noch ein Ruhetag in Huaraz
 
 
 
  03.06.2002 - Einkaufen in Huaraz  
 

Einkaufen in Huaraz macht spaß. Auf dem farbenfrohen Markt entdeckt man auch nach dem 10 Mal durchschlendern noch allerlei Neues. Nun noch Wasser, Benzin und Brot für unsere nächste Tour.
 
 
 
  04.06.2002 - Aufbruch zum Huascaran (6.768 Meter)  
 

Am Morgen noch schnell zum Cruz del Sur (Busunternehmen), um für Mittwoch den 12.06.2002 die Fahrt von Huaraz nach Lima zu reservieren, dann kann's losgehen. Mit Aiejandro, einem Taxifahrer, den wir hier kennengelernt haben, fahren wir ins ca. 1 Stunde entfernte Musho, welches sich auf etwas über 3000 Metern befindet. Dort beginnt der Weg zum Basiscamp des Huascaran, welches sich auf ca. 4.800 Meter befindet. Wir haben diesmal unsere Ausrüstung sehr gewissenhaft auf das nötigste beschränkt um Gewicht zu sparen, und somit schneller zu sein. Nach ca. 6 Stunden anspruchsvoller Wanderung erreichten wir das auf 4.700 Meter gelegene Refugio Don Bosco Huascaran. Das Wetter war wie gewohnt schlecht, es regnete. Glücklicherweise konnten wir im Refugio, welches noch nicht ganz fertig gestellt ist und dessen Einweihung diesen Samstag erfolgen wird, gratis übernachten.
 
 
 
  05.06.2002 - Warten auf besseres Wetter  
 

Der Morgen verspricht gutes Wetter. Jedoch bereits um 9:00 Uhr ziehen die erste Wolken auf. Wir beschließen noch einen Tag auf besseres Wetter zu warten. Aufgrund des anhaltenden schlechten Wetters sind die Bedingungen für eine Besteigung des Huascaran nicht gut. Durch den Neuschnee besteht Lawinengefahr und das Weiterkommen ist sehr mühsam. Erst eine Expedition hat es bis zum Gipfel geschafft. Die Arbeiten am Refugio sind noch nicht ganz abgeschlossen. 40 bis 50 Einheimische arbeiten emsig an der Fertigstellung des Hauses. Um uns die Zeit zu vertreiben helfen wir mit.
 
 
 
  06.06.2002 - Rückkehr nach Huaraz  
 

Das Wetter scheint sich zu bessern. Jedoch braucht es einige schöne, sonnige Tage und kalte Nächte damit sich die Schneebedingungen auf dem Huascaran bessern. Leider haben wir diese Zeit nicht mehr, und so müssen wir bei strahlendem Sonnenschein mit schwerem Gemüt die Ruchsäcke wieder talwärts tragen. Egal, trotzdem war's ein schönes Erlebnis und der Berg läuft uns ja nicht weg. Am Nachmittag erreichen wir wieder Huaraz, wo wir nun noch einige ruhige Tage verbringen werden.
 
 
 
  07.06.2002 - Huaraz  
 

Museum, Einkaufen, ...
 
 
 
  08.06.2002 - Fischen in der Laguna Rajupaquinan  
 

Aufstehen um 4:30. Aufbruch gegen 5:00 nach Hualcan (in der Nähe von Caruaz). Der Weg zur Laguna führt uns vorbei an idyllischen kleinen Dörfern, Feldern, Tieren und Campesinos (Bauern). Gegen 12:00 Uhr erreichen wir schließlich den See auf über 4000 Metern. Die Fische wollen nicht recht anbeißen. Zum Glück haben wir in Caruaz noch 3 Kg Kartoffeln gekauft, welche wir nun zum garen in die Glut legen. Gegen 16:00 treten wir den Rückweg an, und erreichen um 19:30 wieder das Auto und um 21:00 wieder Huaraz.
 
 
 
  09.06.2002 - Bummeln in Huaraz  
 

Abschiedsstimmung macht sich breit. Wir haben begonnen Teile unserer Ausrüstung, welche wir nicht mehr brauchen, zu verkaufen. Geschenke aussuchen fällt wie immer schwer, trotz großer Auswahl. Bei wunderschönem Wetter genießen wir die wenigen Tagen welche uns noch bleiben.
 
 
 
  10.06.2002 - Einkaufen  
 

Einkaufen in Peru (Geschenke für unsere Lieben).
 
 
 
  11.06.2002 - Vorbereitungen für die Heimreise  
 

Letzte Vorbereitungen, Abschied nehmen.
 
 
 
  12.06.2002 - Fahrt nach Lima  
 

Mit dem Cruz del Sur geht's nun ab nach Lima. Gegen 19:30 Uhr erreichen wir Lima. Freundlich werden wir von Frau Kayser empfangen.
 
 
 
  13.06.2002 - Flug nach Hause  
 

Am Vormittag gingen wir an den Strand. Die Sonne ist nicht zu sehen. Den ganzen Winter lang (Jahreszeiten sind hier vertauscht) ist Lima in eine Dunstwolke eingehüllt. Cerivce (Roher Fisch in scharfer Limonenmarinade) schmeckt uns gut. Am Nachmittag ab zum Flughafen. Um 20:00 werden wir starten.
 
 
 
  14.06.2002 - Ankunft in München  
 

Ankunft in München um 20:00.